Tina´s Puppets


 

Das eigene Theater

Jeder kennt ihn; den kleinen, frechen Kasperle mit seiner roten Zipfelmütze. Seit Generationen begeistert er mit seinen Freunden und den vielen Abenteuern große und kleine Leute. Um sein eigenes Kasperletheater aufzubauen benötigt man natürlich grundsätzlich eines: Handpuppen. Diese gibt es natürlich in sehr verschiedenen Varianten und Preisklassen. Jeder Puppenspieler sollte mit denen hantieren, die einem auch persönlich gefallen. Kommt ein bestimmtes Publikum in Frage, wie z.B. (Klein)Kinder oder Senioren, sollte jedoch ein wenig mehr auf das Aussehen und Material geachtet werden. Eine noch so aufwendig und Holzgeschnitzte Puppe nützt nichts, wenn ihre Gesichtszüge angsteinflößend auf den bestimmten Wirkungskreis wirken.

Requisiten: Weniger ist manchmal mehr

Vor allem Kinder besitzen noch sehr viel Fantasie und Vorstellungskraft. Aber auch Erwachsene und Senioren nehmen mit einem Schmunzeln Requisiten wahr, welche eigentlich keine sind. Auch so kann schon beim Theater Witz und Spaß entstehen! Da wird eine alte Socke zum Sack umfunktioniert, oder eine alte Küchenrolle zum Fernrohr. Die freche Hexe kann auch statt auf einem Besen, auf einer Geschirrspülbürste fliegen oder der Zauberer benutzt anstelle eines hochwertigen Zauberstabs einen einfachen Bleistift. Spiel und Spaß steht nun mal im Vordergrund.

Aber es können natürlich auch vorab mit dem Publikum Dinge verschönert, ersucht oder hergestellt werden. Mit etwas Tusche und Papier kann ein schöner Märchenwald entstehen (um nur ein simples Beispiel zu nennen). Hat der Puppenspieler kein mobiles Theater im Gepäck, so kann er sich auch hinter einen umgedrehten Tisch oder Sofa sich seine Spielbühne erschaffen.

Spielmaterial und Geschichten lassen sich einfach überall finden.

Kommt, wir fangen einfach an!

Kasperletheater ist nicht einfach nur für das Publikum, sondern auch MIT dem Publikum. Theater ist etwas Lebendiges und es gibt nichts Schöneres für die kleinen und großen Zuschauer, als aktiv am Geschehen teilnehmen zu können. Vor allem Kinder sitzen in der Regeln nicht einfach nur brav vor der Bühne herum und warten geduldig bis das Programm durchgezogen wurde, nein. Sie zappeln aufgeregt herum, fuchteln mit den Händen, zeigen auf die Puppen, rufen nach ihnen oder wollen sich im Spiel mitteilen wenn etwas Spannendes passiert ist. Das Handpuppenspiel lebt einfach durch diese Dinge und je lauter und zappeliger das kleine Publikum ist, desto mehr kann sich der Spieler eigentlich geschmeichelt fühlen. Es kommt beim Spielen nicht stur darauf an sich an einen vorgefertigten Text zu halten, sondern viel mehr wie gut der Spieler sich auf seine Zuschauer einstellen kann. Je mehr sich ein Spieler mit Improvisation einstellt, desto größer wird auch seine Erkenntnis und Routine wachsen, dass Geschichten, dank lebhafte Zuschauer, immer anders verlaufen und enden können. Langeweile für alle Beteiligten ausgeschlossen.

Gemeinsam, statt einsam!

Wer nicht für sich alleine spielt, wird eine bestimmte Zielgruppe / Publikum haben. Das direkte Ansprechen durch die Handpuppe lässt jene sofort mit an der Geschichte teilhaben. Sie gehören dazu und sind fühlen sich eingeladen ein persönlicher Teil von dieser Geschichte zu sein. Je mehr die Zielgruppen einbezogen werden, je direkter jemand angesprochen wird, desto mehr gehen diejenigen mit. Daher ist z.B. bei einem Kasperlestück der Anfang eines Kinderprogramms so wichtig: „Tri, tra, trallala … hallo Kinder, seid ihr alle da?!“ Als kleines Ritual wird dies gar von großen und kleinen Zuschauern sehnsüchtig erwartet. Da kein Spieler seinen Zuschauern wirklich Angst machen möchte, ist es wichtig offen mit seinem „Handwerk“ umzugehen. Besonders Kinder können sehr sensibel reagieren; da besonders die Kleinsten noch viel glauben und vertrauen. Würde ein Erwachsener behaupten der Kasperle sei echt, dann wäre er es für das Kind auch. Jedes Handpuppenspiel wird von Kindern als real empfunden. Daher sollte es auch wichtig sein, dass die Kleinen vor- und, oder nach dem Spiel die Person sehen und vielleicht auch die Puppen im Anschluss persönlich gegenüber stehen. (Eine kurze Verbeugung des Spielers mit seiner Handpuppe in der Hand tut nicht weh und kann vor allem bei sehr ängstlichen Kindern schon sehr nützlich sein).

 

 

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